Lohnt der Hauskauf: Die wichtigsten Bewertungsverfahren für die Wunsch-Immobilie

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Hausbau
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Wer eine Immobilie kaufen möchte, sollte bei den aktuellen Immobilienpreisen genau auf die Werthaltigkeit des Wunschhauses achten, wie Georg Hoogendijk von der BHW Immobilien GmbH empfiehlt. Experten nutzen drei verschiedene Bewertungsverfahren zur Immobilienbewertung.

Ertragswertverfahren:
Das Ertragswertverfahren ist besonders für Vermieter interessant, die den möglichen Ertrag der Immobilie ermitteln wollen. Beim Ertragswertverfahren wird der Netto-Ertrag berechnet, dadurch kann eine Prognoserechnung über künftige Erträge erstellt werden.

Sachwertverfahren:
Im Sachwertverfahren wird der reine Substanzwert der Immobilie ermittelt. Dazu werden die Kosten berechnet, die bei einem Neubau der Immobilie anfallen würden, dabei werden auch der Grundstückspreis und die Erschließungskosten berücksichtigt. Nach dieser Berechnung wird die Abnutzung der Immobilie geschätzt und entsprechend vom Ergebnis subtrahiert. Beim Sachwertverfahren wird jedoch der aktuelle Marktwert des Hauses nicht berücksichtigt.

Vergleichswertverfahren:
Aus diesem Grund wurde das Sachwertverfahren in den vergangenen Jahren immer mehr vom Vergleichswertverfahren verdrängt, bei dem die Immobilie nach dem erzielten Kaufpreis von Wohnungen oder Häusern bewertet wird, die im Hinblick auf die Ausstattung, den Zustand und die Lage vergleichbar sind.

Energieausweis zusätzlich zu den Bewertungsverfahren:
Seit 2009 ist ein Energieausweis Pflicht. Mit diesem ist eine realistische Einschätzung der Energiekosten und des Modernisierungsbedarfs einer Immobilie möglich. Immobilienkäufer sollten sich unbedingt vom Eigentümer einen Energieausweis übergeben lassen. Besonders bei stetig zunehmenden Energiepreisen spielt der energetische Standard eine wichtige Rolle in der Wertermittlung einer Immobilie.


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