Teure Wäschetrockner mit Wärmepumpe rentieren sich mit der Zeit

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Die Stiftung Warentest prüfte 11 Wärmepumpentrockner und 3 Trockner ohne Wärmepumpe und kam zu dem Ergebnis, dass modernere Wäschetrockner mit Wärmepumpe zwar teuer in der Anschaffung, allerdings deutlich weniger Strom verbrauchen. Dadurch schont der Nutzer auf Dauer die Umwelt und durch den geringen Energieverbrauch amortisieren sich die Geräte fast immer in wenigen Jahren.

Deutliche Preisdifferenz mit und ohne Pumpe
Trotz des verhältnismäßig günstigen Anschaffungspreises für Trockner ohne Pumpe (ab 405 Euro), sparen Verbraucher auf lange Sicht sparen Verbraucher mit ihnen nur selten. Wäschetrockner mit Wärmepumpe verbrauchen maximal die Hälfte der Energie, wie Trockner ohne diese Technik. Daher sind diese trotz der Anschaffungspreise der getesteten Geräte zwischen 500 und 995 Euro zu empfehlen.

Stiftung Warentest errechnete anhand von zwei vergleichbaren Geräten die Gesamtkosten für einen Single, eine Klein- und eine Großfamilie über zehn Jahre: Im Ergebnis spart nur der Single mit einem Gerät ohne Wärmepumpe. Die Ersparnis liegt aber nur bei 40 Euro und setzt einen gleichbleibenden Strompreis voraus. Die Ersparnis für Haushalte, in denen der Trockner zwei bis dreimal wöchentlich genutzt wird, liegt mit einer Wärmepumpe 215 bis 415 Euro, bei steigenden Strompreisen noch höher.

Die Stiftung Warentest prüft stetig Wäschetrockner und alle Modelle (aktuell 42) sind mit Foto, Preis, Testergebnis und Ausstattung in einem Produktfinder unter www.test.de/waeschetrockner vorgestellt. Basisinformationen werden kostenlos zur Verfügung gestellt, die Nutzung der Datenbank mit detaillierten Testergebnissen wird mit 5 Euro berechnet.



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