Spardisziplin lohnt sich bei der Eigentumsbildung

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Hausbau
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Nach einer Studie investieren Immobilienbesitzer langfristig erfolgreich in ihre Vermögensbildung. Trotz laufender Finanzierung verfügen Immobilienbesitzer im Schnitt über ein fünfmal höheres Vermögen als Mieter.

Bauen mit 40
Die meisten deutschen Kauf- und Bauwilligen legen den Grundstein für ein Eigenheim erst nach ihrem 40. Geburtstag. Falls junge Menschen einen Bausparvertrag abschließen, erhöhen sich die Chancen auf Wohneigentum erheblich. Angelika Sosnowski von BHW erläutert dazu, dass ein Bausparvertrag durch das langfristige Ziel zur Erhöhung der Spardisziplin führe. Somit würde ein wesentlicher Faktor bei der Eigentumsbildung begründet, der noch durch staatliche Fördermittel unterstützt würde. Für Interessen mit einem konkreten Kaufplan lohnt sich ein Wohn-Riester-Vertrag, bei dem zwei Erwachsene mit Kind mit bis zu 608 Euro gefördert werden. In einen Riester-Bausparvertrag können Eigenbeiträge und die Förderung einzahlt werden oder er kann zur Tilgung eines Darlehens genutzt werden.

Wohnen im Eigenheim ab 50
Über die Hälfte der 50- bis 60-jährigen Bundesbürger bewohnt eine eigene Immobilie, von den 30- bis 40-Jährigen ist es nur ein Drittel. Die BHW-Expertin beobachtet, dass viele über 50-Jährige nach dem Auszug der Kinder ihre Wohnsituation umplanen. Einige verkaufen das Familieneigenheim und verkleinern sich. Mit dem Erlös kann im Regelfall die Restschuld getilgt werden und eine kleine Wohnung erworben werden. Ehepaaren, die weiterhin die gleiche Immobilie bewohnen, wird die Vermietung einer Einliegerwohnung empfohlen – zum doppelten Vorteil.

Komfort im Alter
Mietfreies Wohnen erhöht das Konto laut Statistik um monatlich 519 Euro. Mit dem bevorstehenden Ruhestand erhöht sich der finanzielle Spielraum oft signifikant. Für eine Modernisierung ist nach der BHW Expertin der beste Zeitpunkt, solange noch Einkommen vorhanden ist. Seit letztem Jahr können auch Mittel aus einem Wohn-Riester-Vertrag für alters- und behindertengerechte Umbauten verwendet werden. So zahlt der Staat beispielsweise bei barrierefreiem Umbau mit. Körperlich fitte Menschen können sich selbst bei den Bauarbeiten einbringen und sparen dadurch zusätzlich.



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