Verbraucherschutz warnt vor neuer Betrugsmasche mit R-Gesprächen

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Wer ein R-Gespräch annimmt, sollte dabei besonders vorsichtig sein. Die seit zehn Jahren existierende Option eines R-Gesprächs wird immer öfter von Trickbetrügern ausgenutzt, warnt der Verbraucherschutz.

R-Gespräche, bei denen der Angerufene die Kosten des Gesprächs übernimmt, haben sich schon oft als Retter in der Not erwiesen. Allerdings verzeichnete die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt in Halle immer öfter Fälle von falschen R-Gesprächen, die auf das Konto von Telefon-Trickbetrügern gehen.

Die Masche der Betrüger
Im Falle eines falschen R-Gesprächs wird von einer männlichen Stimme ein R-Gespräch angekündigt, dessen Kosten sich auf 1,69 Euro Vermittlungsgebühr belaufen sollen. Angeblich handelt es sich dabei um ein R-Gespräch aus dem Ausland, bei Annahme des Gesprächs soll die Taste "1" des Telefons gedrückt werden. Daraufhin erscheine im Display des Telefons eine Frankfurter Nummer, ein Gespräch käme aber nicht zustande. Bei der nächsten Telefonrechnung werde aber die Vermittlungsgebühr berechnet.

Echte und falsche R-Gespräche unterscheiden
Zwei wichtige Merkmale unterscheiden ein echtes von einem falschen R-Gespräch. Hierauf müssen Verbraucher besonders achten. Bei einem echten R-Gespräch wird vom Vermittler immer der volle Name des Anrufenden genannt. Ist dies nicht der Fall, empfiehlt die Verbraucherzentrale, sofort aufzulegen. Des Weiteren wird bei einem echten R-Gespräch keine einmalige Vermittlungsgebühr verlangt, sondern es wird minutenweise abgerechnet. Die Gebühren hierfür findet der Angerufene auf seiner nächsten Telefonrechnung.
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