Stiftung Warentest empfiehlt Verkehrsrechtsschutzversicherung

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Der aktuelle Test der Stiftung Warentest zeigt: Verkehrsrechtsschutz lohnt sich. Die Verkehrsrechtsschutzversicherung greift bei vielen Streitfällen rund ums Auto, der günstigste Tarif kostet knapp 5,50 Euro im Monat. Stiftung Warentest hat insgesamt 90 Tarife von 31 Anbietern verglichen und bewertet.

Die meisten Versicherungsnehmer wägen sehr genau ab, welche Versicherung sinnvoll ist und welche nicht. Das ist nur verständlich, bedeutet jede zusätzliche Versicherung ein weiteres Loch in der Familienkasse.

Wie die Stiftung Warentest in ihrer Aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Finanztest jetzt herausstellte, ist eine Verkehrsrechtsschutzversicherung durchaus sinnvoll. Mit ihr werden nicht nur Streitfälle nach Unfällen abgedeckt, sondern sie springt überall da ein, wo die KFZ-Haftpflicht nicht zuständig ist: bei Fußgänger- oder Radfahrer-Unfällen, Uneinigkeiten nach einem Autokauf oder Problemen mit der Werkstatt. All das ist in der KFZ-Haftpflicht nicht enthalten, denn diese greift nur bei Schäden, die der Versicherungsnehmer zu verantworten hat.

Individuelle Tarife für jeden Bedarf
Stiftung Warentest empfiehlt die Versicherung vor allem für Vielfahrer. Meist ist die Verkehrs-Rechtsschutzversicherung an eine private Rechtsschutzversicherung gekoppelt. Je nach Tarif kann die ganze Familie (inklusive mehrerer Fahrzeuge) versichert werden, die Versicherer bieten aber auch einen reinen Fahrer-Rechtsschutz an für diejenigen, die kein eigenes Fahrzeug besitzen und hin und wieder ein Leihauto oder das Auto des Partners benutzen.

Selbstbehalt nicht empfehlenswert
Die Tarife der einzelnen Versicherer kosten jährlich zwischen 65 und 160 Euro. Stiftung Warentest rät davon ab, den Selbstbehalt im Vertrag aufzunehmen, da sich der finanzielle Vorteil nicht rechnet. Als günstigste Anbieter stellte die Stiftung die Örag als Versicherer für Familien mit mehr als einem Fahrzeug heraus, die alte Leipziger für Familien mit nur einem Fahrzeug und die BGV Badische für Singles.

Wer sich genauer über die Tarife informieren möchte, kann das Testergebnis auf der Seite www.test.de/rechtsschutzversicherung oder in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest nachlesen.

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