Steuervorteil mit Schiffsfonds als Geldanlage

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Schiffsfonds sind eine der beliebtesten Anlageformen im Bereich von geschlossenen Fonds. Der Welthandel wächst stetig und die Schiffsbranche profitiert davon, da ein Großteil der Warentransporte auf dem Seeweg abgewickelt werden. Das liegt zum einen daran, dass die Erde zu 70% mit Wasser bedeckt ist, zum anderen, dass Schiffe gegenüber anderen Transportmitteln viele ökonomische und ökologische Vorteile haben. In den nächsten zehn Jahren soll sich der Containerumschlag verdoppeln. Investiert man also in einen solide konzipierten Fonds mit einem ausgewogenen Chancen-/Risiken-Profil, so ist der Schiffsfonds eine renditestarke Alternative zu traditionellen Anlageformen. Man sollte jedoch darauf achten, eine erfahrene Fondsgesellschaft mit einem seriösen Fondskonzept auszuwählen und immer daran denken, dass die Risiken auf See auch zu einem Totalverlust der Kapitalanlage führen können.

Der Markt für Schiffsfonds



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Laut einer Studie sind in der Vergangenheit von 280 Schiffsbeteiligungen 95% positiv verlaufen. Der durchschnittliche Ertrag belief sich bei 8,6% jährlich. Es handelt sich bei Schiffsemissionen um eine unternehmerische Beteiligung mit mittelfristigen Laufzeiten, die hohes Ertragspotenzial unabhängig von Aktien- und Rentenmärkten bietet. In den letzten Jahren sind Investitionen in Schiffsfonds rasant angestiegen. 2002 wurden 1,3 Mrd. € Eigenkapital in Schiffsfonds investiert, 2007 waren es bereits 3,58 Mrd. und selbst 2008 flossen immerhin 3,3 Mrd. an Eigenkapital in Schiffsbeteiligungen. Gängige Fondskonzeptionen sind dabei Flotten mit gleichen Schiffen (Tankern), Flotten verschiedenartiger Schiffe (Flottenfonds), Einzelschiffe mit mittel- oder langfristigem Chartervertrag, Einzelschiffe auf Reisebasis, oder Dachfonds.


Steuervorteile bei Schiffsfonds



Schiffsfonds sind aufgrund der sogenannten Tonnagesteuer ungewöhnlich rentabel. Anders als die meisten Unternehmen werden die Gewinne eines Handelsschiffes nämlich nicht nach Betriebsvermögensvergleich (also der tatsächlichen Gewinn- und Verlustrechnung) besteuert, sondern pauschal nach der Nettoraumzahl. Diese berechnet sich aus einer Formel aus der Seitenhöhe des Schiffes, seinem Gesamtvolumen, dem Inhalt der Laderäume, dem Tiefgang und der Anzahl der Fahrgäste. Durch die geringen Steuern bleiben dem Anlieger Renditen von 8% p.a. Und mehr, die ohne Anrechnung auf den Steuerfreibetrag nahezu steuerfrei sind. Von einer 10.000 € Ausschüttung müssen so z.B. nur 200€ versteuert werden. Zusätzlich ergeben sich auch Vorteile bei der Erbschaftssteuer und im Falle einer Schenkung.

Schiffe als Unternehmen



Schiffe werden als Unternehmen in der Rechtsform GmbH & Co. KG geführt. Als Investor kann man sich ab 15.000 € beteiligen und partizipiert dann an den wirtschaftlichen und steuerlichen Gegebenheiten des Unternehmens. Ein Treuhänder funktioniert als Koordinator zwischen der Schiffsgesellschaft und den Anlegern. Er überwacht und kontrolliert die Abläufe und erledigt die Korrespondenz. Nach der Finanzierung und dem Bau eines Schiffes wird es von einem Reeder betrieben, der sich um die technischen Angelegenheiten kümmert, das Schiff kaufmännisch betreut und sich um das Chartermanagement kümmert. Ein Charterer setzt das Schiff dann auf seinen Routen ein. Die daraus resultierenden Gewinne werden, nachdem die Betriebskosten, die Steuern und die Tilgung von Hypotheken bezahlt sind, an die Anleger ausgeschüttet. Die Rendite setzt sich aus diesen Ausschüttungen und aus dem Verkauf des Schiffes am Ende seiner Betriebszeit zusammen.

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