Stiftung Warentest: Private Krankenhauszusatzversicherung schon ab 32 Euro

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Einen komfortablen Krankenhausaufenthalt mit Einzelzimmer und Chefarztbehandlung erfahren gesetzlich Versicherte durch eine private Krankenhauszusatzversicherung. Doch nicht alle Tarife sind gut.

In der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift "Finanztest" berichtet Stiftung Warentest über die Tarife privater Krankenhauszusatzversicherungen. Gestestet wurden insgesamt 33 Anbieter auf der Grundlage eines Versicherungseintritts mit 43 Jahren.

Zusatzversicherung nicht immer sinnvoll
Gesetzlich Versicherte erreichen mit einer privaten Krankenhauszusatzversicherung den Status von privat versicherten Patienten. Allerdings lohnt sich die Versicherung nicht, wenn nur auf eine Belegung im Einzelzimmer Wert gelegt wird. Diese Option steht auch nicht Versicherten offen – gegen Zuzahlung versteht sich. Anders sieht es mit der Chefarztbehandlung aus, hierfür ist eine private Zusatzversicherung durchaus sinnvoll. In der aktuellen Zeitschrift sowie auf der Seite www.test.de/krankenhauszusatzversicherung können sich Interessierte genauer über den durchgeführten Test informieren.

Von "Sehr gut" bis "Mangelhaft" alles dabei
Die Tarife der einzelnen Versicherer gehen qualitativ und preislich weit auseinander. Neukunden zahlen je nach Anbieter pro Monat 32 bis 80 Euro. Als besonders herausragend erwiesen sich die Tarife von ARAG, DEVK, Debeka und Huk-Coburg, wohingegen manche Tarife von der Gothaer, der Central und der Vigo nur eine mangelhafte Beurteilung erhielten. Den besten Tarif für Einbettzimmer und Chefarztbehandlung erhalten Versicherte bei der LKH (Tarif 400 für Frauen) und der Huk-Coburg (Tarif SZ für Männer). Für diese Tarife müssen Versicherte 34 bis 40 Euro monatlich aufwenden. Wer sich mit einem Zweibettzimmertarif zufrieden gibt, ist mit folgenden Angeboten gut beraten: DEVK (ST-G2 für Männer), ARAG (262 für Frauen) und Debeka (WK 100 für Frauen).
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