Ärtzemangel in Deutschland: Bis 2020 fehlen 50.000 Mediziner

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Die Bundesärztekammer (BÄK) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) warnen vor Engpässen in der medizinischen Versorgung in Deutschland durch den wachsenden Ärztemangel.

Die Bundesärztekammer (BÄK) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) warnen vor Engpässen in der medizinischen Versorgung in Deutschland durch den wachsenden Ärztemangel.

Für die nächsten sechs Jahre prognostizieren die Verbände einen Rückgang um 700 Hausärzte. Begründet ist diese Zahl mit den fehlenden Nachfolgern für Praxen, deren Inhaber sich aus Altersgründen zurückziehen werden. Durchschnittlich sind die Ärzte derzeit knapp 52 Jahren alt. Weitere Gründe für den Ärztemangel beruhen in der hohen Abwanderung von Absolventinnen und Absolventen der Medizin ins Ausland sowie die hohe Zahl der Studienabbrecher.

Bis 2020 fehlen 50.000 Mediziner
Bis zum Jahr müssten insgesamt bereits in der ambulanten Versorgung über 50.000 Ärzte ersetzt werden. Ärztevertreter Frank Ulrich Montgomery ist der Ansicht, dass man sich in Deutschland längst auf dem Weg in eine Wartelistenmedizin befände.

Motivation der Mediziner
Besondere Lücken drohen bei Augenmedizinern sowie Gynäkologen ebenso wie bei Haut- und Nervenärzten. Strukturschwache Gebiete werden von jungen Absolventen gescheut, hier stellt eine Praxisgründung ein großes wirtschaftliches Risiko dar. Die Verbände wollen das Problem in der Form lösen, dass die Zahl der Abbrecher gesenkt und Anreize für die Niederlassung in schwachen Regionen erfolgen.

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