Wissenswertes über einen Altersruhesitz im Ausland

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Bei längeren Auslandsaufenthalten gut zu Hause vorsorgen
 

Nicht wenige Rentner wissen die angenehmen Temperaturen des Südens zu schätzen und fliehen vor kalten Wintern in wärmere Gefilde. Bevor jedoch der Winteraufenthalt im Ausland angetreten wird, gilt es, jemanden zu finden, der so lange im Haus nach dem Rechten sieht. Dazu gehört neben dem Blumengießen auch, den Eindruck zu erwecken, es sei ständig jemand zu Hause. Nur so ist man einigermaßen vor Einbrüchen sicher. Deshalb sollte die beauftragte Person morgens die Vorhänge aufziehen oder die Rollläden hochziehen, am Abend in manchen Zimmern das Licht einschalten und die Fenster wieder verdunkeln. Damit die Wege und der Aufwand nicht zu lang sind, sollte am besten jemand aus der Nachbarschaft damit betraut werden. Der Hauseigentümer selbst sollte zum Schutz vor Spannungsschäden alle Stecker ziehen und aus Sicherheitsgründen das Wasser abstellen.

Gut krankenversichert auch im Ausland

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Senioren, die mehrere Monate im Jahr im Ausland verbringen, sollten dabei auch an einen angemessenen Krankenversicherungsschutz denken. Zwar greift die gesetzliche Krankenkasse in Deutschland auch für den Krankheitsfall im Ausland, allerdings ist der Leistungskatalog in den meisten Fällen minderwertiger als der in Deutschland. Die medizinische Versorgung im Ausland ist zudem selten so qualitativ wie man das in Deutschland gewohnt ist. Darüber hinaus sollte bedacht werden, dass der Krankenversicherungsschutz der deutschen Krankenkasse nur für Aufenthalte und Behandlungen im EU-Ausland gilt. Der Krankenversicherungsschutz gilt auch, wenn der Wohnsitz komplett in das EU-Ausland verlegt wird. Damit ein Krankheitsfall im Ausland nicht mit bösen Überraschungen verbunden ist, sollten Rentner sich vorher bei der Krankenkasse genau informieren, wie die Leistungen im Einzelnen aussehen. Wenn diese Leistungen nicht ausreichend sind oder jemand mehr Komfort als den ausländischen Standard wünscht, sollte eine private Zusatzversicherung abgeschlossen werden, die alle gewünschten Eventualitäten abdeckt.

Für den Altersruhesitz im Ausland gut vorsorgen

Viele Deutsche träumen von einem Haus im warmen Ausland, in dem sie sich bei Antritt des Ruhestands entweder für einige Monate im Jahr oder sogar für immer niederlassen können. So ein Haus im Ausland ist jedoch kein Pappenstiel, so dass rechtzeitig etwas dafür getan werden muss, damit dieser Traum auch wahr wird. Nach neuem Recht ist die Vorsorge für einen Altersruhesitz im europäischem Ausland jetzt auch über das Riestern möglich. Bislang ging die Regelung dahingehend, dass stattliche Förderungen einer Riester Rente, die über Sonderausgaben und Zulagen gewährt werden, nicht für einen dauerhaften Wohnsitz im europäischen Ausland galten. Für viele Rentner, die seit dem Jahr 2002 mit einer Riester-Rente für den Traum in wärmeren Ländern vorgesorgt hatten, wurde damit ein Strich durch die Rechnung gemacht. Der Europäische Gerichtshof entschied kürzlich jedoch, dass eine solche Regelung, wie sie bisher gegolten hat, einen Verstoß gegen das übergeordnete EU-Recht darstellt. Somit ist diese Regelung hinfällig und Rentner können mit Hilfe eines Riester-Vertrags weiterhin von einem Ruhestand im Ausland träumen und diesen Traum auch wahr werden lassen.

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