Verkauf des RWE Gas-Netz unter Dach und Fach

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Der Energiekonzern RWE verkauft sein Gas-Netz. Die Zustimmung der EU wurde erteilt. Nun geht es an die fristgemäße Abwicklung

Der Energiekonzern RWE kommt mit dem Verkauf seines Gas-Netzes einer Verpflichtungszusage nach. Heute hat offiziell die EU-Kommission dem Verkauf des deutschen Transportnetzes für Gas des Konzerns RWE zugestimmt. Damit ist die Veräußerungs-Verpflichtung, TSO Gas zu verkaufen, rechtsverbindlich. Zuvor hatte sich RWE bereit erklärt, für die Beendigung eines EU-Untersuchungsverfahren im Erdgasbereich sein Gas-Transportnetz abzugeben.

Bevor RWE diese Entscheidung traf, gab es einen "Markttest". Die Marktteilnehmer hatten die Möglichkeit, die Verpflichtungszusage zu prüfen und zu bewerten. Nach erfolgreich beendetem Markttest wird nun der Verkaufsprozess innerhalb der festgelegten Fristen für das RWE Gas-Transportnetz beginnen.

Der Konzern gibt aber mit der Verpflichtungszusage gegenüber der EU-Kommission kein Eingeständnis von Schuld. Obwohl RWE der Meinung ist, alles gesetzlich korrekt geregelt zu haben, traf das Unternehmen die Entscheidung des Verkaufs. Ziel ist die Vermeidung eines langwierigen Rechtsstreites.

Die 4000 km des Gas-Transportnetzes liegen in den Bundeländern Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Das deutsche Fernleitungsnetz innerhalb Deutschlands hat insgesamt eine Länge von
etwa 40.000 km.
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