Teurer Strom: Verdi fordert Unterstützung für einkommensschwache Haushalte

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Am 28.08.2012 fand im Kanzleramt das Spitzentreffen zur Energiewende statt. Im Vorfeld forderte die Gewerkschaft Verdi, angesichts der steigenden Strompreise für einkommensschwache Bürger einen Sozialausgleich einzuführen.

Gegenüber der "Rheinischen Post" sagte Erhard Ott, Vorstandsmitglied bei Verdi, höhere Strompreise voraus, die aus den höheren Investitionen der Untenehmen resultieren. Für Menschen mit geringem Einkommen stelle das eine weitere Belastung dar, dies müsse durch höhere Sozialleistungen unbedingt ausgeglichen werden.

Sozialverbände fordern bessere Lastenverteilung
Die Gewerkschaft Verdi steht mit ihrer Forderung nicht allein da. Auch die Sozialverbände sprechen sich für eine gerechtere Lastenverteilung aus. Ulrike Mascher ist Chefin des Sozialverbandes VdK. Sie schlägt Familien- und Sozialtarife vor, die nach der Haushaltsgröße sowie dem Einkommen berechnet werden. Private Haushalte müssten ebenso entlastet werden wie Unternehmen, bei denen Ausnahmen beim Strompreis durchaus gängig sind.

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