Taschendiebe haben während der Karnevals-Zeit leichtes Spiel

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Im Karneval ist Vorsicht geboten, denn das Gedränge im Faschingstrubel sorgt für ein leichtes Spiel für Taschendiebe.

Der Karneval mit seinem Faschingstrubel bietet ein leichtes Spiel für Taschendiebe, daher ist auf den Faschingsveranstaltungen erhöhte Vorsicht angeraten.

Zu erhöhter Vorsicht wird im Karneval geraten, denn für Taschendiebe bedeuten die Menschenmengen und der Trubel auf den Faschingsveranstaltungen ein leichtes Spiel, warnt das R+V-Infocenter. Besonders an den belebten Orten mit dichtem Gedränge in Lokalen und in öffentlichen Verkehrsmitteln und bei dem Trubel auf den Faschingsumzügen ist die Gefahr groß, Taschendieben zum Opfer zu fallen. Im Zeitraum zwischen der Weiberfastnacht und Aschermittwoch wurden beispielsweise in Köln 2011 über 500 Taschendiebstähle polizeilich registriert. Das Problem für die Opfer ist dabei, dass einfacher Diebstahl nicht versichert ist, sodass die meisten Betroffenen auf ihrem Schaden sitzen bleiben.

Die Masche der Taschendiebe
Meist werden die Opfer von den Taschendieben mit Tricks abgelenkt. Häufig wird dabei die Beschmutzer-Masche angewandt, bei der der Täter das Opfer anscheinend aus Versehen mit einem Getränk oder mit Speisen bekleckert. Danach versucht der Täter, den Schaden am Opfer zu beseitigen und nutzt die Gelegenheit zuzugreifen. In der feiernden Menschenmengen bemerkt das Opfer den Diebstahl meist zu spät, wodurch die Ermittlungen für die Polizei schwieriger werden.

Ohne Gewalt keine Haftung durch Hausrats- oder Reisegepäckversicherungen
Solange die Täter den Opfern nicht mit Gewalt gedroht oder Gewalt angewandt haben, besteht keine Haftung durch Hausrats- oder Reisegepäckversicherungen. Wer eine spezielle Handyversicherung abgeschlossen hat, sollte auf jeden Fall trotz Partystimmung den Diebstahl des Handys oder Smartphones sofort bei der Polizei anzeigen, da die Handyversicherung ansonsten nicht greift.

Tipps gegen Taschendiebe

Um einen Schaden zu vermeiden oder zumindest so gering wie möglich zu halten, empfehlen die Experten der R+V Versicherung, auf Faschingsveranstaltungen möglichst wenige Wertgegenstände dabei zu haben und das Bargeld nicht in einer einzigen Tasche aufzubewahren. Damit ist im Ernstfall nicht das komplette Geld verloren. Am besten sollten EC- und Kreditkarten erst gar nicht zum Karneval mitgenommen werden und wer diese dennoch nicht zuhause lassen möchte, sollte auf jeden Fall sicherheitshalber die Sperrnummern der Bank mitführen, um im Ernstfall schnell reagieren zu können.

Am besten sollte auch auf Rucksäcke oder Handtaschen verzichtet werden, denn diese laden Taschendiebe geradezu ein. Wenn möglich, sollten Geld, Schlüssel, Handy und Papiere auf die Innentaschen der Jacke verteilt und dicht am Körper getragen werden. Wer unbedingt eine Tasche benötigt, sollte besser Brustbeutel oder Bauchtaschen verwenden und diese vor allem immer unter der Kleidung tragen. Natürlich sollten Geld und Wertsachen niemals in der Jacke belassen werden, wenn Faschingsveranstaltungen in Lokalen oder Karnevalssitzungen besucht werden, da unbeaufsichtigte Garderoben für die Taschendiebe ebenfalls ein leichtes Spiel darstellen.
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