Anti-Mücken-Mittel im Test: Nur vier sind gut

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Die von der Stiftung Warentest getesteten Anti-Mücken-Mittel waren allesamt zum Einreiben, aber von unterschiedlicher Konsistenz (Lotion, Schaum, Spray). Daneben wurden auch sechs Mückenarmbänder getestet, die jedoch keine Wirkung zeigten. Unter den getesteten Mitteln zum Einreiben vergab die Stiftung fünf mal die Note „mangelhaft“, neun der Mittel schnitten nur „ausreichend“ und drei “befriedigend“ ab. Vier Mittel bekamen die Note „gut“. Für Reisen in tropische Länder erwiesen sich Mittel mit dem Wirkstoff Diethyltoluamid (DEET) als wirksamster Schutz, denn sie schützen mehrere Stunden vor tag- und dämmerungsaktiven Mücken sowie den Überträgern der Malaria. Allerdings sind diese Mittel nicht nebenwirkungsfrei, denn häufig kommt es zu Reizungen der Schleimhäute und der Augen. Mittel mit dem Wirkstoff Icaridin sind nicht so reizend, je nach Konzentration des Wirkstoffs aber auch weniger wirksam. Ein Mittel für Kinder mit schwach dosiertem Wirkstoff hält die Mücken nur ausreichend vom Stechen ab. Anders sieht es bei Mitteln mit höherer Wirkstoff-Konzentration aus. Hier konnte sich eines der Produkte als Testsieger etablieren.

Mechanischer Schutz vor Mücken

In Haus und Wohnung schützen Fliegengitter an den Fenstern vor den lästigen Stechmücken. Dunkle Kleidung wirkt auf die Tiere anziehend, besser ist helle Kleidung aus dicht gewebtem Stoff und mit langen Ärmeln. Beim Wandern oder auf dem Wasser schützen Kopfnetze davor, gestochen zu werden. Der Test zu den Antimückenmitteln ist auf der Seite www.test.de/mueckenschutz oder in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift test nachzulesen.



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