Ratgeber: Erfolgreich GEZ abmelden

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Die Verbraucherzentrale Niedersachsen weist darauf hin, dass Abmeldungen bei der GEZ oft nicht richtig erfolgen. Wie Kathrin Körber von der Rundfunkgebührenberatung der Verbraucherzentrale Niedersachsen anführt, kommt es oft zu Ärger mit der GEZ, weil Rundfunkteilnehmer die Abmeldung nicht richtig vornehmen. Darauf folgende Mahnungen und Gebührenbescheide, die nicht beachtet werden, können dann richtig teuer werden.

So ist eine Umzugsmeldung beim Zusammenziehen mit einem anderen Rundfunkteilnehmer nicht gleichbedeutend mit einer Abmeldung. Dies muss gesondert gemeldet werden. Es muss der GEZ bei einer Abmeldung ein plausibler und nachvollziehbarer Grund genannt werden, warum keine Gebühr mehr gezahlt werden soll. Dies kann z. B. eine künftige gemeinsame Nutzung der Geräte sein, eine Übertragung der Geräte auf den Partner, ein Verkauf oder eine Entsorgung der Geräte.

Erst nach einer Bestätigung der Abmeldung durch die GEZ kann der Verbraucher sicher sein, dass alles erledigt ist. Sollte nach vier Wochen noch keine Bestätigung von der GEZ vorliegen, sollte der Rundfunkteilnehmer dort nachhaken, denn solange die Abmeldung nicht bestätigt wurde, bleibt die Pflicht zur Zahlung der Rundfunkgebühren bestehen.

Die Verbraucherzentrale rät, Abmeldungen bei der GEZ per Einschreiben mit Rückschein zu versenden, da durch den Rückschein nachgewiesen werden kann, dass das Schreiben auch bei der GEZ eingegangen ist. So kann Ärger über angeblich nicht eingegangene Abmeldungen vermieden werden.

Mahnungen und Vollstreckungsankündigungen sollten vom Verbraucher auf keinen Fall ignoriert oder auf die leichte Schulter genommen werden. Vielmehr sollte dieser umgehend zu dem auf dem Schreiben genannten Ansprechpartner Kontakt aufnehmen und die Situation klären.

Im Internet finden Sie GEZ Formulare zum Abmelden unter:
Formular GEZ Abmeldung privat
Formular GEZ Abmeldung Nicht-Privat


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