Immer mehr Hausbesitzer entscheiden sich für Zisternen

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Die Zahl der Hausbesitzer, die Regenwasser aus Zisternen nutzt, steigt an.

Fast 50 Prozent des Trinkwassers werden in Privathaushalten fürs Wäschewaschen, die Toilettenspülung und die Gartenbewässerung verbraucht. Durch den Einsatz von in einer Zisterne gesammelten Regenwassers kann den Verbrauch von Trinkwasser entscheidend gesenkt werden. Täglich können so pro Person bis zu 65 Liter Trinkwasser eingespart werden. In den unterirdischen Behältern wird das über das Dach ablaufende Regenwasser aufgefangen und für Garten sowie Haushalt nutzbar gemacht. Bei der Anschaffung muss der Verbraucher zwischen 600 Euro (2.000-Liter-Tank) bis zu mehreren Tausend Euro rechnen.

Niedrigere Trink- und Abwassergebühren
Die Deutschen haben das Sparpotenzial von Zisternen erkannt, denn die Fachvereinigung Betriebs- und Regenwasserschutz berichtet von 1,5 Millionen Regenwassernutzungsanlagen, die verbaut wurden. Pro Jahr kommen 30.000 hinzu. Rüdiger Grimmert, von der BHW Bausparkasse erklärt, dass der jährliche Trinkwasserverbrauch eines Vierpersonenhaushaltes durch eine Zisterne um bis zu 89.000 Liter pro Jahr reduziert werden kann. Dies ergibt ein Einsparpotenzial von in etwa 170 Euro.

Als positiver Nebeneffekt sinken die Abwassergebühren für die Hausbesitzer, da sich diese nach dem Trinkwasserverbrauch richten. Die Einrichtung einer Zisterne ist denkbar einfach, eine Information an den örtlichen Wasserversorger reicht. Bei einigen Gemeinden wird die Montage einer Zisterne sogar gefördert.

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